Digitale Transformation pragmatisch

Digitale Transformation pragmatisch

Die Begriffe „Digitale Transformation“ und „Digitale Geschäftsmodelle“ sind mittlerweile zu Buzz Words geworden: Jeder spricht darüber, jedoch ist es schwierig sich einen Überblick zu verschaffen und als Entscheider die richtigen Schritte einzuleiten. Dies ist ein erster Beitrag, um pragmatisch die verschiedenen Facetten dieser Themen zu beleuchten: „Eigene Kompetenzen erkennen“

Einmal vorweg: „Digitale Transformation“ beschreibt eine Veränderung, die weltweit stattfindet, diese Veränderung wird von IT und neuen Technologien ermöglicht (wie damals die Eisenbahn). Die Veränderung ist in sich neutral, sie bekommt eine Wertigkeit aufgrund der Betrachtungsweise des jeweils Betroffenen.

Die technologischen Entwicklungen eröffnen neue Chancen, weil diese die Geschäftslandschaft verändern und somit die Realisierung von Ideen ermöglichen, die vorher nicht möglich waren.

Also jeder Entscheider, der seine Kunden gut kennt, kann sich folgendes überlegen: Was brauchen meine Kunden? Wie kann ich meinen Service verbessern, damit Kunden zu „Fans“ werden? Dieses Wissen ist aus der jahrelangen Betreuung der Kunden entstanden und birgt ein großen Schatz.

Warum fällt es manchem Mittelständler schwer sich zu verändern?

Hierbei kommen einige Faktoren ins Spiel. Einer davon ist die Definition der eigenen Kompetenz. Diese kann als Sprungbrett verwendet werden, um neue digitale Geschäftsmodelle zu entwickeln.

Häufig wird die eigene Kompetenz zu nah an den eigenen Produkten definiert. Um neue Ideen für Geschäftsmodelle zu generieren ist es wichtig, die eigene Kompetenz abstrakter zu betrachten.

Beispiel:

„Wir bauen Anlagen, um Tragflächen von Flugzeugen zu enteisen“, ok, das ist womit wir heute unser Geld verdienen. Somit sind unsere Kunden Flughäfen oder vielleicht Fluggesellschaften.

Wenn wir aber unsere Kompetenz weiter abstrahieren und sagen: „Wir können starre Oberflächen brechen, indem wir bestimmte Frequenzen erzeugen“ eröffnen sich weitere Felder. Diese Kompetenz kann in der Medizintechnik benutzt werden oder in der Bauindustrie oder in der Restaurierung von Kunstwerken.

Plötzlich hat sich unser Blickfeld erweitert und wir können uns auf den Weg machen.

Dies versuchen einige Firmen mit eigenen Inkubatoren, Innovation-Labs oder Startups zu erreichen.

Wir glauben aber, dass die digitale Transformation für ein bestehendes Unternehmen nur gelingen kann, wenn die Entscheider den eigenen Blickwinkel weiten können. Konkret hilft es „raus zu gehen“, das passiert erst mal physisch indem man mit vielen branchenfremden Leuten spricht und sich auf einen Dialog einlässt. Weiter geht es dann im eigenen Kopf, Denkmuster und -grenzen erkennen und diese methodisch zu verschieben.

Wir helfen Ihnen gerne dabei!

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