Was haben die Münchener Rück und ein Industrie 4.0 Startup gemeinsam?

Was haben die Münchener Rück und ein Industrie 4.0 Startup gemeinsam?

Auch in der Versicherungsbranche entsteht ein Schulterschluss mit der IT. Neue digitale Geschäftsmodelle sind datengetrieben und die Versicherungen holen sich die entsprechende IT Kompetenz.

Die Münchener Rück übernimmt das Industrie 4.0 Startup Relayr für 300 Millionen €, damit will die Münchener Rück die eigene digitale Agenda vorantreiben, indem sie den eigenen Kunden neue IoT-Lösungen anbietet.

Mit der Nutzung der Daten, die aus der Vernetzung in der Industrie und vor allem im IoT Bereich entstehen, will die Münchener Rück neue Services und Finanzdienstleistungen entwickeln.

Der Versicherungsmarkt verlangt nach individuellen, risikogerechten Tarifen: Umsichtige Gelegenheitsfahrer möchten nicht die rasenden, risikofreudigen Autofahrer mitfinanzieren. Der gesundheitsbewusste Sportler, möchte nicht den rauchenden Nachbarn mit seinen Beiträgen der Krankenkasse mitfinanzieren.

Mit Hilfe von Sensoren im Auto versuchen bereits jetzt Versicherungen das individuelle Unfallrisiko zu ermitteln, um personalisierte Versicherungsangebote zu kreieren. Diese Verfahren sind jedoch teuer und stehen nicht im Verhältnis zur Kostenersparnis.

Mit Relayr hat sich die Münchener Rück einen marktführenden Player mit Kompetenz im Bereich IoT zugekauft. Die Lösung ermöglicht Maschinen, Gebäude, Produkte und vieles mehr mit beliebigen Sensoren kosteneffizient in einer offenen Plattform zu vernetzen.

Das ist die Prämisse, um geschäftsrelevante Daten mit einer passenden sensorbasierte Lösung zu ermitteln, um daraus neue Angebote zu konzipieren. Es wird somit möglich komplexe Industrieprojekte, die vorher als nicht versicherbar galten, risikogerecht zu versichern.

Auch die Allianz, als große Versicherungsgesellschaft hat ein weiteres Innovation Center angekündigt, in dem, neue datengetriebene Geschäftsmodelle konzipiert und getestet werden.

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